Menschenrechts­kalender

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28.05.2017

2008 - UNO-Staaten beschließen Ächtung von Streubomben
Nach zähen Verhandlungen wurde am 28.5.2008 bei einer Konferenz von über 100 Regierungen in Dublin die Ächtung von Streubomben beschlossen. Auch die Bundeswehr hat bislang solche Waffen im Einsatz und muss sie innerhalb der nächsten acht Jahre vernichten. Allerdings gibt es weiterhin Ausnahmeregelungen und die Hauptproduzenten von Streumunition – die USA, China, Russland, Israel, Indien und Pakistan – wollen der Konvention bis auf weiteres nicht beitreten. Streubomben verteilen riesige Mengen von Sprengkörpern über große Flächen, wo sie wahl- und ziellos töten. Ein weiteres Problem ist der große Anteil an Blindgängern, die noch Jahre später explodieren können und dann vor allem die Zivilbevölkerung treffen.